Gewerblicher Inhaltsschutz beim Wiesbadener Maklerversicherer

InterRisk ist vor allem für Privatversicherungen bekannt, betreibt aber auch gebündelte Geschäftsinhaltsversicherung, gewerbliche Glasversicherung und Ertragsausfallschutz. Das gewerbliche Inventarangebot ist damit keine bloße Übertragung der Hausratleistungen.

Für einen neuen Vertrag sind Betriebsart, Standort und gewünschter Umfang individuell zu prüfen. Bei bestehenden Policen kommt es darauf an, ob heutige Nutzung und Werte noch zur ursprünglichen Beschreibung passen. Ein zusätzliches Lager oder ein neu eingerichteter Produktionsbereich sollte dabei ausdrücklich berücksichtigt werden.

XXL-Geschäftsinhalte: auf den Bedingungsstand achten

InterRisk führte bereits im Januar 2007 ein XXL-Konzept für Geschäftsinhalte ein. Bei einer solchen Police sind die damaligen Bedingungen und spätere Nachträge entscheidend. Der Tarifname allein bedeutet nicht, dass die Leistungen heutiger privater XXL-Produkte ebenfalls gelten.

Die InterRisk entstand 1990 und erweiterte ihr Sach- und Haftpflichtgeschäft 1995 durch die Übernahme der deutschen Skandia Sachversicherung. Sie gehört weiterhin zur Vienna Insurance Group und vermittelt ihre Verträge über Makler. Diese Unternehmensgeschichte ersetzt beim Tarifvergleich jedoch nicht die Prüfung der eigenen Police.

Welche Werte und Schadenursachen gehören ins Inhaltsangebot?

Die gewerblichen Sachsparten umfassen Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm und Elementarschäden. Im einzelnen Vertrag müssen die benötigten Gefahren vereinbart sein. Glas und technische Versicherungen sind zusätzlich nach ihrem jeweiligen Zweck einzuordnen.

In einem Laden prägen Verkaufsware und Einrichtung den Bedarf, in einer Werkstatt oft Maschinen und Werkzeuge. Ermitteln Sie den höchsten Warenbestand und nicht nur den durchschnittlichen Lagerwert. Für Elektronik sollten außerdem Schäden durch Bedienfehler oder innere Ursachen gesondert angesprochen werden.

Ertragsausfall nach einem Sachschaden berücksichtigen

Eine InterRisk-Ausfalldeckung ist von der Wiederbeschaffung des Inventars zu unterscheiden. Sie knüpft an vereinbarte Sach- beziehungsweise Elementarschadenereignisse an. Eine pandemiebedingte Schließung ist dadurch nicht automatisch versichert.

Für den Angebotsvergleich sind die versicherten Kosten, der entgangene Gewinn und die Entschädigungsdauer wichtig. Trocknung, Ersatzbeschaffung und Wiederanlauf können länger dauern als die reine Reparatur. Stimmen Sie die gewählte Dauer deshalb auf den tatsächlichen Betriebsablauf ab.

Wo InterRisk Hausrat für berufliche Räume an Grenzen stößt

Ein Arbeitsplatz in der Wohnung kann unter die besonderen Regeln der Hausratversicherung fallen. Das InterRisk XXL-Konzept berücksichtigt unter Voraussetzungen auch berufliche Räume mit eigenem Eingang, wenn kein Publikumsverkehr stattfindet und keine Angestellten beschäftigt werden.

Eine externe Werkstatt oder ein Geschäft mit Kundenverkehr ist damit nicht einfach als Arbeitszimmer versichert. Prüfen Sie sowohl die erfassten Sachen als auch den Versicherungsort, bevor Sie auf einen gewerblichen Inhaltsvertrag verzichten.

Was bestimmt die Kosten einer InterRisk Inhaltsversicherung?

Ein aussagekräftiger Vergleich benötigt Inventarwerte, Warenbestände, Betriebsadresse und gewünschte Gefahren. Hinzu kommen Sicherungen, Selbstbehalte und bisherige Schäden. Bei einem älteren Vertrag sollten Sie alle wesentlichen Neuanschaffungen seit dem Abschluss auflisten.

Über das Angebotsformular können Sie geeignete Sachversicherungen anfragen. Eine vorhandene InterRisk-Police hilft dabei, sinnvolle Leistungen zu erhalten und fehlende Deckungen zu erkennen.

Aktuelle Werte als Grundlage für Ihr Angebot

Nutzen Sie das Angebotsformular, um die Absicherung Ihrer Geschäftseinrichtung zu prüfen. Geben Sie auch neue Geräte und zusätzliche Lagerorte an.