Vom Volksfürsorge-Sachvertrag zur heutigen Vertragsbetreuung
Volksfürsorge bot als Versicherungsunternehmen auch Schaden- und Unfallversicherungen an. Die Verbindung mit Generali besteht auf Versichererseite seit der Fusion 2008/2009; der Vertriebsname blieb noch länger erhalten. Für die Betreuung eines konkreten Inhaltsvertrags sollten Sie die letzte Beitragsrechnung und Vertragsmitteilungen heranziehen. Ein alter Markenaufdruck allein bezeichnet nicht zwingend den heutigen Ansprechpartner.
Volksfürsorge-Inhaltsvertrag: Inventarwerte nach Neuanschaffungen aktualisieren
Bei einem älteren Volksfürsorge-Inhaltsvertrag können neue Maschinen, zusätzliche Arbeitsplätze oder größere Warenbestände eine Anpassung der Versicherungssumme erfordern. Erstellen Sie deshalb eine Bestandsliste mit aktuellen Ersatzpreisen. Buchwerte aus der Abschreibung bilden diese Kosten häufig nicht ab. Auch Sachen, die Kunden zur Bearbeitung überlassen, und geleaste Einrichtung sollten in der Deckungsprüfung sichtbar werden.
Sach-Inhaltsversicherung der Generali gezielt gegenüberstellen
Das aktuelle Generali-Konzept kann vereinbarte Gefahren wie Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und Sturm/Hagel abdecken. Weitere Elementargefahren müssen eingeschlossen sein. Ertragsausfall und technische Gefahren sind mögliche Ergänzungen. Die Generali-Inhaltsversicherung sollte anhand ihrer tatsächlichen Leistungen mit dem Altvertrag verglichen werden, statt nur den früheren Tarifnamen zu ersetzen.
Volksfürsorge und Generali: Verzichtsklauseln im Inhaltsvergleich gegenüberstellen
In der aktuellen Generali-Sach-Inhaltsversicherung gilt der Unterversicherungsverzicht bei Schäden bis 20 Prozent der Versicherungssumme, höchstens eine Million Euro. Für grob fahrlässig herbeigeführte Schäden ist der Kürzungsverzicht bis zur Versicherungssumme, maximal 2,5 Millionen Euro, vorgesehen. Diese Regelungen gelten nicht uneingeschränkt für sämtliche Zusatzgefahren. Sie dürfen insbesondere nicht ohne Vertragsprüfung einem älteren Volksfürsorge-Tarif zugeschrieben werden.
Volksfürsorge-Bestandskunden: Filialen und Außenlager im Inhaltsangebot angeben
Für den Vergleich eines Volksfürsorge-Inhaltsvertrags nach einer Standorterweiterung sollten Sie die Werte je Betriebsstätte aufschlüsseln. Ein zusätzlicher Lagerraum kann andere Einbruch- oder Überschwemmungsrisiken aufweisen als das Hauptgeschäft. Für den Preisvergleich sind neben den Adressen auch Sicherungen, saisonale Vorräte und gewünschte Selbstbehalte relevant. Besondere Leistungen eines bestehenden Vertrags sollten dabei ausdrücklich mit abgeglichen werden.
Altvertrag und aktuelle Sachwerte zusammenführen
Fordern Sie über die Anfrage ein Inhaltsangebot für Ihren heutigen Betrieb an. Vorhandene Bedingungen helfen, wichtige Leistungen im Vergleich zu berücksichtigen.