Business MultiRisk für Ärzte und Arztpraxen
Business MultiRisk ist eine Branchenlösung auch für Ärzte und Arztpraxen. Das Konzept richtet sich an kleinere und mittlere Betriebe mit höchstens fünf Millionen Euro Jahresnettoumsatz und bis zu zehn Standorten. Inhalt und Ertragsausfall bilden die Basis; weitere Bausteine werden nach dem tatsächlichen Risiko ergänzt.
- TarifBusiness MultiRisk für Arztpraxen
- GrunddeckungGeschäftsinhalt und Ertragsausfall
- Haftzeit24 Monate im beschriebenen Konzept
- ErweiterungenElektronik und Glas nach Auswahl
Welche Schäden deckt der Praxisinhaltsschutz?
Bei Business MultiRisk bilden Geschäftsinhalts- und Ertragsausfallversicherung die Grunddeckung. Andere Sparten sind optional auswählbar. Der Sachschutz umfasst vereinbarte Gefahren wie Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und Sturm; auch unbenannte Gefahren gehören zum Konzept. Elementarschäden können ausgeschlossen werden. Im Angebot sollte deshalb ausdrücklich stehen, wie Überschwemmung, Rückstau und andere Naturgefahren behandelt werden.
Rezeptverlust und Kühlgut: Unterschiede der Praxisvarianten
| Leistung | Arztpraxen | Heilbranche |
|---|---|---|
| Rezeptverlust | Bis 100.000 Euro | Bis 20.000 Euro |
| Elektronikbaustein | Bis 1 Million Euro einschließlich Ertragsausfall | Bis 500.000 Euro |
| Branchenspezifisches Beispiel | Kühlgutverderb bei unvorhergesehenem Ausfall der Kühlung oder Stromausfall | Einfacher Diebstahl von Rollstühlen, Rollatoren und Krankenfahrstühlen bis 10.000 Euro |
Diese Leistungen setzen die passende Branchenvereinbarung voraus. Eine allgemeine Versicherung für Geschäftsinventar enthält sie nicht zwangsläufig. Halten Sie bei temperaturempfindlichen Präparaten fest, welche Werte gleichzeitig gelagert werden und wie die Kühlung überwacht wird.
24 Monate für die Wiederaufnahme des Praxisbetriebs
Der Ertragsausfallschutz von Business MultiRisk ist auf 24 Monate Haftzeit ausgelegt. Er setzt einen Sachschaden durch eine versicherte Gefahr voraus und betrifft entgangenen Gewinn sowie fortlaufende Kosten. Alternativ ist eine vertraglich bestimmte Tagesentschädigung vorgesehen. Für die Praxisplanung sollten beide Modelle anhand des regelmäßigen Aufwands und der möglichen Unterbrechungsdauer gegenübergestellt werden.
Elektronische Behandlungstechnik und Praxisverglasung
Die optionale Elektronikversicherung erfasst auch Medizintechnik und bietet Schutz bei vereinbarten unvorhergesehenen Schäden, etwa durch Bedienungsfehler oder Überspannung. Eine Geschäftsglasversicherung ist ebenfalls wählbar. Bei gemieteten Praxisräumen sollten Sie klären, für welche Verglasungen Sie laut Mietvertrag verantwortlich sind. Für Geräte ist wichtig, ob sie stationär genutzt oder zu Hausbesuchen mitgenommen werden.
Haftpflicht auf ärztliche Leistungen abstimmen
Die ärztespezifische Haftpflicht berücksichtigt unter anderem Hausbesuche, Vertretungen, Konsiliar- und Gutachtertätigkeiten sowie Off-Label-Anwendungen im vereinbarten Rahmen. Auch eine zehnjährige Nachhaftung ist vorgesehen. Beschreiben Sie dennoch die Fachrichtung und sämtliche Behandlungen genau: Ein Paketname bestätigt nicht automatisch jede medizinische Tätigkeit. Bei einer Gemeinschaftspraxis müssen zudem die versicherte Gesellschaft und die mitarbeitenden Behandler richtig erfasst sein.
Welche Angaben braucht ein Angebot von Helvetia?
Für Business MultiRisk bilden Jahresnettoumsatz und Risikomerkmale die Grundlage der Prämienberechnung. Stellen Sie zusätzlich Ausstattung, Standorte und gewünschte Erweiterungen zusammen. Trennen Sie dabei den Wert der Medizintechnik von dem übrigen Inventar. Bestehende Leasingversicherungen, die gewünschte Selbstbeteiligung und mobile Behandlungen helfen, den Schutz passend zu ergänzen und Überschneidungen zu erkennen. Einen persönlichen krankheitsbedingten Ausfall sollten Sie gesondert ansprechen.
Das richtige Konzept für Ihre Fachrichtung finden
Geben Sie im Angebotsformular an, ob Sie eine Arztpraxis oder einen anderen Heilberuf betreiben. Ergänzen Sie Gerätewerte und besondere Behandlungen, um passende Praxisangebote anzufordern.