Die frühere Bruderhilfe ist kein eigener heutiger Produkttarif
Die Bruderhilfe Sachversicherung AG im Raum der Kirchen wurde 2019 in Versicherer im Raum der Kirchen Sachversicherung AG umbenannt. Die Fortführung umfasst deren Versicherungsbestand; sie bestätigt keine neue umfassende Produktdeckung für jede betriebliche Tätigkeit.
Das aktuelle VRK-Angebot legt bei Haftpflichtprodukten einen Schwerpunkt auf private und ausgewählte persönliche berufliche Risiken. Ein allgemein angebotener eigenständiger Produkthaftpflichttarif für Fertigungs- und Handelsbetriebe ist daraus nicht ersichtlich.
Bruderhilfe-Nachfolger VRK: Warum eine Umsatzgrenze keinen pauschalen Produktschutz bestätigt
Classic PLUS in der VRK-Privathaftpflicht berücksichtigt bestimmte nebenberufliche Tätigkeiten innerhalb der vorgesehenen Umsatzgrenze. Eine solche Regel ist an die genannten Tätigkeiten gebunden. Sie ist keine pauschale Haftpflichtversicherung für jedes kleine Gewerbe.
Wer etwa selbst hergestellte Gegenstände verkauft oder einen Onlineshop betreibt, sollte die konkrete Warenherstellung und den Absatz ausdrücklich versichern lassen. Eine niedrige Stückzahl oder ein nebenberuflicher Start ändert nichts daran, dass ein Produkt einen erheblichen Schaden verursachen kann.
Produkthaftpflicht zusätzlich zu Bruderhilfe-Verträgen: Welche Lieferfolgen sind nötig?
Bei einer Produktanfrage zusätzlich zu Bruderhilfe-Verträgen geht es zunächst um gesetzliche Haftpflichtansprüche wegen Personen- oder Sachschäden durch die verkauften Waren. Werden Ihre Erzeugnisse beim Kunden eingebaut oder verarbeitet, kommen weitere Vermögensschadenrisiken hinzu. Diese sollten als erweiterte Produktdeckung angeboten werden.
Eine Rückrufaktion ist nochmals gesondert zu betrachten. Auch Kosten für Austausch, Prüfung oder Vernichtung sind nicht allein durch die Überschrift Produkthaftpflicht bestätigt. Das passende Angebot sollte die für Ihre Lieferkette wichtigen Positionen erkennbar benennen.
VRK-Produktanfrage für Einrichtungen: Herstellung und Warenabgabe benennen
Bei einer Haftpflichtanfrage im VRK-Umfeld sollten soziale oder kirchennahe Einrichtungen die Herstellung und Abgabe von Produkten erfassen, etwa in einer Werkstatt oder einem eigenen Verkaufsladen. Dann sind die Tätigkeit des Trägers, die hergestellten Waren und der Absatz zu prüfen. Persönliche Versicherungen einzelner Mitarbeitender ersetzen keine Haftpflicht des Rechtsträgers.
Wenn ein Rahmenvertrag besteht, sollte dessen Umfang zuerst geklärt werden. Ein ergänzendes Angebot kann anschließend gezielt auf nicht erfasste Tätigkeiten oder benötigte höhere Deckungssummen ausgerichtet werden.
Was bestimmt ein Produkthaftpflichtangebot für frühere Bruderhilfe-Kunden?
Für eine Produkthaftpflichtanfrage als früherer Bruderhilfe-Kunde helfen Produktgruppen, Jahresumsatz, Herkunft der Waren und Lieferländer. Geben Sie an, ob Sie selbst herstellen, lediglich handeln oder unter einer eigenen Marke verkaufen. Diese Angaben beeinflussen die Auswahl geeigneter Tarife und deren Beitrag.
Bestehende Bruderhilfe- oder VRK-Privatverträge müssen für eine solche Gewerbeanfrage nicht ersetzt werden. Der zusätzliche Produktbedarf wird anhand des tatsächlich betriebenen Geschäfts betrachtet.
Warenabsatz von Beginn an passend versichern
Nutzen Sie das Angebotsformular für eine Beschreibung Ihrer Produkte und Kunden. Nennen Sie bei Bedarf auch Weiterverarbeitung und Rückrufrisiken, damit geeignete Versicherungsangebote diese berücksichtigen.