Welche Lieferketten versichert die Produkthaftpflicht der Versicherungskammer Bayern?

Ein fertiges Konsumprodukt stellt andere Anforderungen als ein Bauteil, das beim Kunden erst verarbeitet wird. Die Versicherungskammer Bayern entwickelt für Industrie- und Handelsrisiken einen auf das Unternehmen abgestimmten Schutz. Beschreiben Sie daher nicht nur Ihre Branche, sondern die tatsächliche Verwendung Ihrer Produkte. Auch Abnehmeranforderungen und besondere Vertragszusagen gehören in die Vorbereitung.

VKB Betriebs- und Produkthaftpflicht: Fünf bis 30 Millionen Euro für Industrie

Für die Betriebs- und Produkthaftpflicht nennt die Versicherungskammer Bayern fünf bis 30 Millionen Euro pauschal. Weitere Erhöhungen können gegen Zuschlag vereinbart werden. Das ist von einer Teilgrenze für spezielle Kostenarten zu unterscheiden. Prüfen Sie bei einem Angebot daher sowohl die Gesamtsumme als auch Grenzen für einzelne Produkthaftpflichtbausteine.

VKB Gewerbe-Haftpflicht: Was umfasst die Produktdeckung bis 500.000 Euro?

Im Gewerbe-Haftpflichtangebot beschreibt die Versicherungskammer Bayern eine erweiterte Produktdeckung mit 500.000 Euro und 1.000 Euro Selbstbeteiligung. Sie bezieht sich unter anderem auf Aus- und Einbauhaftung für Händler, Handwerker sowie Bauunternehmen. Diese Angabe ist kein allgemeiner Höchstbetrag des individuellen Industrieangebots. Für Zulieferteile und größere Serien sollte der Bedarf separat bewertet werden.

VKB Produkthaftpflicht um Rückruf- und Nordamerikadeckung erweitern

Die Versicherungskammer Bayern bietet Rückruflösungen und Erweiterungen für Exporte in die USA und nach Kanada an. Solche Leistungen sollten ausdrücklich im Angebot stehen. Bei einer Rückrufanfrage sind insbesondere Produktarten, Chargengrößen und Rückverfolgbarkeit hilfreich. Der Aufwand, ein gefährliches Produkt aus dem Markt zu nehmen, ist etwas anderes als der Schadenersatz an eine bereits verletzte Person.

Wie konkretisiert die VKB-Risikoanalyse den Produkthaftpflichtbedarf?

Die Versicherungskammer Bayern betrachtet die Risikosituation ganzheitlich. Für die Produkthaftpflicht kann das bedeuten, Rohstoffe, eigene Fertigungsschritte, Kennzeichnung und Absatzwege gemeinsam zu erfassen. Legen Sie dar, welche Prüfungen intern erfolgen und was Zulieferer übernehmen. So kann ein Angebot den tatsächlichen Produktionsablauf berücksichtigen, statt sich auf eine grobe Branchenbezeichnung zu beschränken.

VKB Landwirtschaftshaftpflicht für Hofladen und verarbeitete Erzeugnisse

Auch für landwirtschaftliche Betriebe führt die Versicherungskammer Bayern eine eigene Betriebshaftpflicht mit ergänzbaren Bausteinen. Bei verarbeiteten Lebensmitteln oder einem Hofladen sollte die Tätigkeit genau angegeben werden. Die Summen eines industriellen Produkthaftpflichtangebots lassen sich nicht auf jeden landwirtschaftlichen Vertrag übertragen. Besonders zugekaufte Waren und eigene Verarbeitungsschritte verdienen eine gesonderte Betrachtung.

Was bei einer Forderung gegen einen VKB-versicherten Lieferanten geschieht

Die Versicherungskammer Bayern prüft Haftpflichtansprüche und wehrt unberechtigte Forderungen im versicherten Umfang ab. Für die Prüfung sind Lieferdatum, Chargennummer, Art des Mangels und die behaupteten Folgen hilfreich. Trennen Sie in der Korrespondenz die Forderung nach Ersatz eines fehlerhaften Produkts von zusätzlichen Schäden beim Kunden. Eine Reklamation führt nicht automatisch zu einer Versicherungsleistung.

Was beeinflusst die Kosten der Produkthaftpflicht bei der Versicherungskammer Bayern?

Bei der Versicherungskammer Bayern bilden Umsatz, Erzeugnisse, Abnehmerbranchen und Absatzländer die Grundlage einer Produkthaftpflicht-Anfrage. Ergänzen Sie Einbau- oder Weiterverarbeitungsrisiken und gewünschte Rückrufleistungen. Ein belastbarer Vergleich der Versicherungskammer Bayern mit anderen Angeboten setzt denselben Deckungsbedarf voraus. Nur den Gesamtbeitrag zu vergleichen könnte entscheidende Unterschiede bei Teilgrenzen und Selbstbehalten verdecken.

Produkt- und Rückrufrisiken gemeinsam beschreiben

Über unser Formular können Sie passende Angebote anfordern. Nennen Sie Ihre Erzeugnisse, die weitere Verwendung und Exportländer, damit die vorgeschlagene Deckung zur Lieferkette passt.