Welche Haftpflichtsummen bietet die WWK für Unternehmen?

Die WWK Firmenkunden-Haftpflicht sieht für Personen- und Sachschäden Summen von 3, 5 oder 7,5 Millionen Euro vor; für Vermögensschäden sind eine Million Euro ausgewiesen. Für die optional beantragte erweiterte Produkthaftpflicht nennt der Antrag ebenfalls eine Million Euro. Jahresgrenzen und die besondere Zuordnung einzelner Teilleistungen sollten im konkreten Angebot abgeglichen werden.

Erweiterte WWK Produkthaftpflicht für Folgekosten beim Abnehmer

Bei der WWK wird die erweiterte Produkthaftpflicht besonders vereinbart. Sie betrifft unter anderem Verbindung und Vermischung, Weiterverarbeitung, Aus- und Einbau sowie bestimmte Schäden durch mangelhafte Maschinen. Die bloße Lieferung eines mangelhaften Produkts führt noch nicht zu einer beliebigen Kostenübernahme: Erfasst werden die jeweils beschriebenen Folgeschäden.

WWK: Austauschkosten sind nicht der Preis eines neuen Produkts

Bei der vereinbarten Aus- und Einbaudeckung der WWK Produkthaftpflicht ist zwischen den Kosten des Austauschs und der Nachlieferung mangelfreier Erzeugnisse zu unterscheiden. Die Nach- oder Neulieferung selbst bleibt ausgeschlossen. Bei eigener Montage sowie Fahrzeugteilen gelten zusätzliche Einschränkungen. Geben Sie deshalb an, ob Sie nur liefern, auch einbauen oder die Montage leiten.

Rückrufaktionen getrennt von der WWK-Produkthaftpflicht planen

Die erweiterte WWK Produkthaftpflicht enthält einen Rückrufkostenausschluss. Ein vorsorglicher Austausch wegen Mangelverdachts ist daher nicht einfach mit den Aus- und Einbaukosten gleichzusetzen. Falls Händlerketten, Lebensmittelabnehmer oder internationale Auftraggeber eine Rückrufdeckung verlangen, sollte diese Anforderung eigenständig in die Angebotsanfrage aufgenommen werden.

WWK Branchenhaftpflicht: Produktgefahren in Gaststätten und Handwerk

Die WWK arbeitet im Gewerbegeschäft mit Bedingungen für unterschiedliche Betriebsarten, etwa Gaststätten und Bauhandwerk. Ein Küchenbetrieb mit eigener Speisenabgabe hat andere Produktfolgen zu beachten als ein Zulieferer, dessen Bauteil weiterverarbeitet wird. Stellen Sie für die Anfrage Endprodukte, Zwischenprodukte und gegebenenfalls Montagearbeiten getrennt dar. Die Annahme und geeignete Tarifgestaltung werden anhand des tatsächlichen Betriebs geprüft.

Umwelt und Cyber als ergänzende WWK-Bausteine

Zur WWK Betriebshaftpflicht gehören Umwelt-Basisdeckungen; bestimmte Anlagenrisiken können weitere Vereinbarungen erfordern. Der Cyber-Zusatzbaustein der WWK betrifft Informationssicherheitsverletzungen mit Eigen- und Drittschäden und enthält eine 24-Stunden-Notfallhilfe. Diese Ergänzungen erfüllen andere Aufgaben als die Absicherung fehlerhafter Waren und ersetzen den Produkthaftpflichtbaustein nicht.

Welche Lieferdaten bestimmen die Kosten der WWK Produkthaftpflicht?

Für ein WWK Produkthaftpflichtangebot beschreiben Sie Umsatzanteile je Produktgruppe, Abnehmerländer, Weiterverarbeitung und mögliche Seriengrößen. Dazu kommen Vorschäden, Selbstbeteiligung und vertraglich geforderte Summen. Bei der Anfrage lohnt sich besonders der Hinweis auf Aus- und Einbaupflichten oder Rückrufanforderungen: Der reine Gesamtumsatz erklärt diese Risiken nicht.

Die Folgen Ihrer Lieferungen absichern

Vom Einzelverkauf bis zur industriellen Weiterverarbeitung unterscheiden sich die Risiken deutlich. Beschreiben Sie Ihre Lieferkette im Angebotsformular, um eine passende Deckung anfragen zu können.